26/07/2011

3D / Lomo-Cam
Die 3D Fernseher kamen relativ schnell nach der Revolution des 3D Kinos in die Läden. So wurden bei bekannten Elektrofachhändlern ganze Bereiche der in ein gemütliches Wohnzimmer drapiert. So stand dort ein riesiger Fernseher mit unzähligen Lautsprechern für das Dolby Digital Erlebnis und auf dem Sofa lagen 3D Brillen. Man konnte sich dort bequem hinsetzen, die Brille auf die Nase schieben und sich von 3D beeindrucken lassen.
Jedoch schien es nicht so ganz überzeugen. Gut die Qualität der 3D Darbietung war nicht schlecht. Aber es mangelte an anderen Dingen. So wirken selbst die meisten Filme die im Kino in 3D laufen nicht so sehr überzeugend. Dies liegt einfach daran, dass die meisten Filmemacher ihre Filme nur in 3D nachbearbeiten und nicht schon in 3D drehen. Eine der wenigen Ausnahmen zeigt hier AVATAR, welches mit einer komplett neuen Kameratechnik schon in 3D aufgenommen wurde und somit wirklich zu einem anderen Kinoerlebnis führte. Warum soll ich mir dann einen teuren 3D Fernseher kaufen, wenn mich die Filme nicht einmal im Kino überzeugen? Dann kommt außerdem hinzu, dass bisher nur ausgewählte Filme in 3D verfügbar sind und ich somit im Konsum der Dreidimensionalität sehr eingeschränkt bin. Letzter störender Fakt dürfte dann noch das tragen der 3D Brillen sein. Zum einen hat niemand Lust den ganzen Tag bei sich zu Hause mit dieser 3D Brille rumzurennen. Und auch ein romantischer Filmabend wird durch die 3D Brille zerstört. Genauso kann man nicht unzählig viele Freunde einladen da man eventuell nur 2 Brillen besitzt.
Zumindest dem letzten Problem soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. So will Toshiba auf der IFA 2011 den ersten 3D Fernseher vorstellen, welcher ohne Brille funktioniert. Bevor das nicht möglich ist, wird der 3D Fernseher auch nicht das heimische Wohnzimmer erobern.
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26/07/2011

Google Warnung
Der eine oder andere Nutzer eines Windows-PCs wird ab heute eine Meldung der etwas anderen Art auf der Startseite von Google erblicken. Denn ab heute warnt die Suchmaschine davor, wenn der Rechner von Schadsoftware befallen sein könnte.
In diesem Fall erscheint in einem auffälligen gelben Feld die Warnung „Ihr Computer scheint infiziert zu sein.“ Diese Maßnahme ist vollkommen neu, denn bisher warnte Google lediglich davor, wenn man bei Surfen im Begriff war, Websites aufzurufen, die möglicherweise von Schadprogrammen befallen sind.
Allerdings bietet Google keinen Schutz vor den Viren oder der Malware, das Unternehmen warnt lediglich und weist darauf hin, dass der User doch möglichst ein Virenschutzprogramm verwenden solle.
Zudem können bedingt durch den Mechanismus, mit dem Google es gelingt, die mögliche Infizierung zu erkennen, nur bestimmte Schädlinge des Computers erkannt werden. Es geht dabei um Schadprogramme, die eine Server-Umleitung der User auf so genannte Proxy-Server bedingt. Denn hier schickt die Malware die Anfrage über diesen zwischengeschalteten Server. Google entdeckte diesen Zusammenhang kürzlich bei einer Routineüberprüfung, bei der man ungewöhnlichen Suchverkehr diagnostizierte und feststellen konnte, das extrem viele Suchanfragen über Proxy-Server erfolgt seien.
Ironischerweise soll die Infizierung vermutlicherweise nach Angaben von Google dadurch erfolgt sein, dass Anwender vermeintlich Informations-Mails zu Anti-Virus-Programmen öffneten und sich so die Malware auf den eigenen Rechner herunterluden. In den meisten Fällen ist der Zweck der Schädlinge eher unklar, in der Regel zielen sie aber darauf ab, persönliche Daten der Benutzer abzugreifen.
In jedem Fall gilt es den Computer bei dieser doch hilfreichen Warnung von Google zu überprüfen. – Auch wenn diese Warnung einmal mehr die schon stark kritisierten Möglichkeiten und die Machtfülle des Unternehmens Google bei der Beschaffung von persönlichen Nutzerdaten verdeutlicht.
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21/07/2011

Facebook
In der letzten Zeit war um Facebook herum nicht sehr viel Aufregung zu spüren. Natürlich gab es wie immer einige Spam-Anwendungen, die den Benutzern den letzten Nerv raubten und manchmal lief einem auf Facebook auch ein Likejacking-Link über den Weg, aber nichts darunter, was den gestählten Facebook-Nutzer großartig verunsichern könnten. Auch nichts, was annähernd die Dimension des „WOW!-Wurms“ erreichte.
Aber mit dieser Ruhe ist jetzt bedingt durch eine neue große Spam-Welle ein Ende, die die Nutzer aktuell überrollt. Insgesamt waren am ersten Tag wohl bereits um die 200 000 User betroffen und gegenwärtig stieg die „Opferzahl“ vermutlich schon auf über 500 000 Betroffene. Für diese neue Welle gilt, dass sie auf altbewährten Konzepten aufbaut. Diesmal soll der User mit Geschenken wie iPhones, iPads, Kappen oder Energydrinks geködert werden. Im Grunde müsste eigentlich schon jedem auf den ersten Blick bei der mangelhaften Rechtschreibung auffallen, dass es sich hier nicht um ein ehrliches Angebot, sondern um ein Fake handelt.
Der Mechanismus dahinter beruht darauf, dass die Benutzer dazu aufgefordert werden, für die Teilnahme Freunde einzuladen und auf den Link im Text der Veranstaltung zu klicken, die auf die eigentlichen Spam-Seiten verweisen. Nun folgt eine Eingabeaufforderung für den Namen und Emailadressen, um angeblich weitere Informationen zu erhalten. Bei einigen anderen Veranstaltungen erscheint ein „Age Check“, der sich sogar innerhalb des sozialen Netzwerks öffnet und auch bei einer Ablehnung ein Posting auf Facebook vornimmt. Nun folgt ein Quiz, bei welchem man zudem seine Handynummer eingeben soll, womit man wohl ein SMS-Abo und damit den freien Zugang für Spam-SMS aller Art abonniert.
Generell gilt, dass der reine Klick noch keinen Spam nach sich zieht, man sollte allerdings von der Eingabe persönlicher Daten absehen. Ist es erst einmal passiert, dann droht aber außer massiven Spam-Nachrichten kein großer Schaden. In jedem Fall sollte man aber bei der Begegnung mit einer derartigen Anwendung die Veranstaltung an Facebook melden und auf eine baldige Reaktion von Facebook hoffen.
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20/07/2011

Twitter
Ein paar Geburtstagslieder durften mittlerweile schon gezwitschert werden, denn am 21. März 2011 wurde das bekannte Twitter nun schon fünf Jahre alt. Alles begann im Jahre 2006 durch den Gründer Jack Dorsey, der einen ersten kurzen Tweet eingab- und zwar um Mitarbeiter zu suchen. Heute sind die schon von anfänglich acht zu einer Zahl von 400 angestiegen und der Kurznachrichtendienst darf sich neben dem größten sozialen Netzwerk Facebook zum wichtigsten Social-Media-Kanal nennen.
In sämtlichen Häusern und Schichten der Welt hat die Plattform ihren Platz gefunden. US-Präsident Barack Obama hat in Twitter einen hilfreichen Begleiter während der Wahlkampfzeiten und auch außerhalb gefunden, um mit der Welt in Kotakt zu bleiben. Auch von Angela Merkel lassen sich durch ihren Regierungssprecher Steffen Seibert über Twitter die wichtigsten Ideen und Meinungen erfahren. Hier werden auch wichtige Entscheidungen der Bundesregierung verkündet.
Gerade Medien nutzen oftmals dort Twitter, wo Journalisten nur wenig Zugang und Möglichkeit zur Berichterstattung in Krisengebieten haben. So lässt sich schnell die tatsächliche Atmosphäre unter den Menschen in diesen Orten erfahren. Welche Wichtigkeit und auch Kraft diese Nachrichtendienste haben können, zeigte sich schon während der Revolution in Ägypten.
Google und Facebook schreiben dem Online-Liebling sogar so viel Potential zu, dass sie bereit waren bis zu 10 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um Twitter zu übernehmen. Twitter konnte bisher nämlich noch nicht mit einer geschäftlichen Struktur glänzen, obwohl die Nutzerzahlen immer weiter steigen und bereits viele Erfolge zu verzeichnen sind. Berücksichtig man den Bekanntheitsgrad, ist der gewonnene Ertrag doch noch relativ gering. Das fehlende Geld soll deshalb zukünftig durch Werbung eingenommen werden.
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19/07/2011
Mittlerweile ist Google+ seit zwei Wochen veröffentlicht. Doch was kann die neue social community? Und ist sie wirklich nötig?
So stellen sich viele die Frage, ob ein Wechsel von Facebook zu Google+ überhaupt von Nöten sei, da man doch dort seinen festen Freundeskreis hat und diesen auch nicht zu Google+ mit übernehmen kann. Eine allgemeine Antwort kann man hier darauf nicht geben. Es muss einfach jeder selbst ausprobieren und entscheiden ob es etwas für ihn ist. Nachvollziehbar ist auch die zurzeit oft gehörte Antwort “Boah, nicht noch ein soziales Netzwerk”.

Google Plus
Trotzdem kann Google nach nur zwei Wochen und eigentlich noch geschlossener Testphase schon auf 10 Millionen Usern verweisen. So kommt man zurzeit eigentlich nur ins Netzwerk, wenn man von einem Teilnehmer eingeladen wird. So kommt es, dass sich im Internet mittlerweile riesige Gruppen formiert haben und auf Wartelisten stehen um in diese Plattform zu kommen. Es werden bei Ebay sogar Einladungen für bis zu 5 Dollar versteigert. Dies zeigt auf jeden Fall wie groß die Neugier der Internetgemeinde ist, sich Google+ zumindest einmal anzuschauen. Ob Google+ dann auch überzeugt ist eine ganz andere Frage. Einen großen Nachteil hat Google+ nämlich. Es kommt einfach zu spät. So gehört Facebook schon zum Alltag dazu und jeder der seine Freunde darüber auf dem Laufenden halten möchte was er gerade tut möchte dies nicht auch noch doppelt bei Google+ tun.
Trotzdem hier einmal eine kurze Übersicht über die interessantesten Funktionen, da 10 Millionen Menschen in zwei Wochen immerhin auch eine sehr beeindruckende Zahl ist.
Die wohl beste Idee ist die der “Circles”. So kann man seine Freunde in bestimmte Circles unterteilen und Postings, Fotos oder Videos nur für bestimmte Circles verfügbar machen. Vorteil dabei ist, dass die Betroffenen nicht sehen in welche Circles sie unterteilt werden.
Auf dem Stream (ähnlich der Pinnwand von Facebook) lassen sich Kommentare und Statusmeldungen posten. Vorteil hierbei ist, dass man diese im Nachhinein auch noch ändern kann falls man sich vertippt hat. Bei Facebook hilft derzeit nur ein Löschen und wieder neu erstellen des Posts.
Beim Hangout kann man eine Videokonferenz mit bis zu 10 Personen starten. Fraglich ist inwiefern sich dies durchsetzen wird, da sich Videotelefonie noch nie wirklich etabliert hat.
Genauso verhält es sich mit dem Huddle. Dies sollte eigentlich eine der besten Funktionen bei Google+ sein, mangelt jedoch in der Ausführung. So soll man, wenn man abends unterwegs ist spontan mit anderen Leuten Gruppen SMS schreiben können und sich mit diesen verabreden können. Leider ist dieser Dienst nur begrenzt verfügbar.
Insgesamt ist zu sagen, dass Google+ eine wirkliche interessante Sache ist und sich ein Blick auf jeden Fall lohnt.
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19/07/2011
Fährt man mit der S-Bahnlinie 12 vom Köln Hauptbahnhof in Richtung Düren passiert man unmittelbar nach der Station Köln-Ehrenfeld zwei Etablissements, die weit über die Grenzen der Domstadt hinaus bekannt sind. Das eine, ein grobschlächtiger Betonklotz, großflächig mit der Reklame eines unterdurchschnittlichen Vodkas beklebt, ist das größte Bordell Europas. Das Pascha war schon Hauptdarsteller in so mancher RTL II, VOX oder Kabel 1 Dokumentation und genießt demzufolge eine gewisse nationale Berühmtheit.
Auf der anderen Straßenseite liegt das andere Etablissement. Wobei der Name „Etablissement“ hier in die Irre führt, zu schmierig ist er allgemein konnotiert. Es handelt sich um einen eigenen Staat mitten in der Hauptstadt des Karnevals. Das Odonien bezeichnet sich selbst als Kunst-und Kulturfreistaat und ist somit in etwa der Vatikan der kreativen Szene Kölns. Das Gelände als Schrottplatz zu bezeichnen ist nicht verkehrt, soviel Rost und abgeblätterte Farbe gibt es in Köln sonst nur auf den Autofriedhöfen. Jedoch nutzt der Hausherr des Geländes, Otto Rumpf, die gefundenen Industrieteile um die kuriosesten Skulpturen und Installationen aus ihnen zu formen.
Für das Wochenende vom 10-12. September 2011 hat sich Rumpf nun gleichgesinnte Künstler aus ganz Europa eingeladen, den Freistaat Odonien mit ihrer Anwesenheit zu beehren und noch ein wenig ausgefallener als sonst zu gestalten. Das dritte Robodonien Festival steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Feuer und Chemoakustik. Die geladenen Künstler werden dem geneigten Publikum eine Vielzahl von kinetischen Blechkonstruktionen vorführen, Feuer und Eisshows versprechen das ohnehin schon mythische anmutende Odonien in einen märchenhaft spektakulären Ort zu verwandeln. Die Türen öffnen sich am Freitag um 19, am Samstag um 17 und am Sonntag bereits um 12 Uhr. Freitag und Samstag werden ab 22.30 Uhr erlesene DJ Crews an den Turn Tables stehen und die Nacht zum Tage machen.
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14/07/2011

Smartphone / ciccioetneo
Was ist NFC? Dabei handelt es sich um eine Near-Field-Communication, welche eine von Sony und Philips entwickelte drahtlose Kommunikationstechnologie ist. Diese kann über kurze Strecken bis zu 20 cm Informationen übertragen. Aufgrund seiner geringen Reichweite, weist dies jedoch keine Konkurrenz für Bluetooth oder gar Wireless Lan dar. Wozu dann das ganze?
Seit 2006 besteht die Möglichkeit im Rhein-Main-Verkehrsverbund die Fahrt mit Bus und Bahn durch den NFC-Chip im Handy zu bezahlen.
Nun soll das ganze noch einen Schritt weitergehen. So wird geplant, mit Hilfe dieser Technologie im normalen Alltag an der Kasse zu bezahlen. Dabei geht der Entwicklerweg vermutlich jedoch erst über die Kreditkarten, als über die Handys. Das hat zum einen den Hintergrund, dass diese Plastikkarten langlebiger sind als Handys. Außerdem werden diese als Zahlungsmittel in absehbarer Zeit noch nicht ausgedient haben. Ein weiterer Knackpunkt ist die Installation der Technologie im Handy. So war die SIM-Karte als Ort gedacht. Jedoch ist man dort sehr auf die Zusammenarbeit mit den Mobilfunkherstellern angewiesen was zu große Probleme und auch eine zu große Abhängigkeit schafft. Nun gelten die Micro-SD Karten als Speicherort für diese Technologie. Wobei auch Apple Fans um ihre IPhones nicht fürchten müssen, da dafür schon eine Alternative entwickelt wird. Aufgrund dieser ganzen Dingen die bedacht werden müssen, wird der Markteintritt des bargeldlosen Zahlens mit dem Handy frühestens 2013 erfolgen. So wird für 2012 die Technologie in Verbindung mit Kreditkarten den Markt erschließen. Eventuell werden jedoch ganz einfache Sticker fürs Handy erscheinen, welchen den Übergang darstellen soll.
Funktionieren tut das ganze so, dass man an der Kasse die Handy oder die Karte mit nur 10 cm Abstand an das Gerät hält und somit den Einkauf bestätigt. Um Missbrauch vorzubeugen soll dies erst einmal nur bis 25 Euro funktionieren. Bei höheren Summen wird dann eine Eingabe des Pins oder die Unterschrift nötig.
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14/07/2011
Die Legende lebt weiter. Das Filmportal Kino.to, eines der beliebtesten Portale deutscher und auch ausländischer Nutzer um Serien und Filme zu schauen, ist wieder online und zwar als KinoX.to. Doch die Seite ist nicht die einzige, die sich als Nachfolger um das „Erbe“ des Originals bewirbt, auch die Seite Video2k.tv, die schon fast direkt nach dem Schließen vom Kino.to online ging, behauptet der „offizielle Kino.to Klon“ zu sein. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die das Original maßgeblich mit lahmlegte, ist amüsiert über den Streit und steht schon in den Startlöchern für die weitere Verfolgung der beiden Konkurrenten.
Für KinoX.to als Nachfolger spricht, dass die Seite fast haargenau wie das Original aussieht, außerdem wenden sich die Betreiber der Seite mit einem Text auf der Startseite direkt an die Nutzer, „Eure Lieblings-Online-Stream-Webseite ist zurück als Kinox.to“, aber vor allem wettern sie auch gegen Staat, GVU und Filmindustrie die nicht denken sollten, dass man sie stoppen könnte. Der enorme Ansturm allerdings ließ die Seite, die fast alle der alten Inhalte wieder zur Verfügung stellt, in den ersten Tagen immer wieder zusammenbrechen. Video2k.tv läuft stabiler und reagierte auf den Start der neuen Seite mit einem Statement, in dem sie die User warnen anderen Seiten zu trauen, die sich als Kino.to-Klon ausgeben.
Bisher ist bei beiden Kinoportalen unklar, wer dahinter steckt. Von Kino.to wurden mehrere Betreiber Anfang Juni festgenommen worden, im Rahmen einer großangelegten Razzia unter anderem mit dem Vorwurf der gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung in mehr als einer Million Fälle.
Die GVU kann bisher nur über den „Erbfolgestreit“ lächeln und stellt beide Seiten unter Beobachtung. „Wir haben es geschafft, dass der Platzhirsch aus dem Netz verschwunden ist, und nun gibt es offenbar einen Krieg um die Kunden“, so Christine Ehlers, Sprecherin der GVU. Für sie zeige dieser Kampf ganz klar die finanziellen Interessen der Macher. Doch erst wenn die Seiten sich zu relevanten Größen entwickeln, ihr Angebot wächst und sie stabil laufen, wird die Verfolgung stärker aufgenommen.
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