Foto-Apps für das iPhone
20/12/2011
© Thomas Jansa - Fotolia.com
Das IPhone ist kein herkömmliches Handy, es ist ein Smartphone. Das wird auch in den vielen verschiedenen Funktionen und Apps für die Kamera deutlich. Die App des Jahres, der Filter Instagramm, zeigt das geschossene Bild im trendigen Retrolook. Für Liebhaber_innen von alten Fotos gibt es auch die kostenlose App Shoebox. Hier wird aber nur bedingt neu fotografiert, denn die Idee ist, alte, vergilbte Fotos mit dem IPhone zu fotografieren, sie über die App auf eine Website hochzuladen und dort nachzubearbeiten. Shoebox hat im Vergleich zum herkömmlichen Scanner und Bildbearbeitungsprogramm den Vorteil der interaktiven Komponente, denn die Nutzer_innen können sich untereinander Fragen beantworten, zum Beispiel kann gemeinsam geschätzt werden, aus welchem Jahr das Bild stammt. Außerdem können die Bilder geordnet werden, um beispielsweise damit ein Familienstammbaum oder auch ein Freundschaftsnetzwerk aufzuzeigen. Shoebox kann auch mit eingescannten Fotos benutzt werden. Für die Website muss man sich allerdings registrieren. Das sind aber längst nicht alle Foto-Funktionen beim IPhone. Es gibt für die Kamera auch spezielle Aufsätze, die zum Beispiel die Effekte einer alten Holga-Kamera imitieren. Das Set sieht aus, wie eine Wählscheibe eines alten Telefons, die man wie eine Hülle an das Telefon anlegt. In den Löchern sind dann die besonderen Filter eingebaut. Davon gibt es Farbfilter, andere teilen das Bild in zwei bis vier kleinere Ausschnitte und andere legen kleine Herzen oder Kreise in den Bildmittelpunkt. Auch sehr praktisch ist ein Telefonständer mit Kamerafernbedienung, damit können dann auch Fotos mit Selbstauslöser aufgenommen, oder sogar die Videofunktion gestartet werden.
Für Panoramaaufnahmen sind die Smartphones meist eher ungeeignet. Dafür gibt es das Weitwinkelobjektiv Olloclip. Das erinnert an eine Lupe und wird über das IPhone gestülpt. Der Aufsatz kann auf der einen Seite als Weitwinkelobjektiv und auf der anderen als Fischaugenlinse benutzt werden.
So wird die Handykamera für nebenbei also auch immer smarter.





