Cars 2 von Pixar
28/07/2011
Pixar Studois, Foto: jason.l.ryan
Das Animationsstudio Pixar steht für liebevolle, detailversessene Trickfilme. Filme wie Toy Story, Ratatouille, Findet Nemo oder Oben sind aufgrund einer geschickt eingearbeiteten Botschaft nicht als reine Kinderfilme zu verstehen, sondern auch für Erwachsene ein Vergnügen.
Mit dem Sequel der beliebten Autoanimation „Cars“ versucht Pixar nun seinen Ruf als geniale Filmwerkstatt weiter zu festigen. Die tiefere Dimension des neuen Films soll die Öko-Bewegung bieten, ob dies ausgerechnet bei einem Film über die Klimasünder „Autos“ sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt.
Dem Held des ersten Films, der rote Flitzer Lightning McQueen, fällt im heimischen Radiator Springs allmählich die Decke auf den Kopf. Er fühlt sich zu höherem berufen und zieht hinaus in die große, weite Welt, um mit den besten Rennwagen der Welt in der Rennserie World Grand Prix zu messen um die Wette zu fahren. Begleitet wird er auch diesmal von seinem ebenso schrulligen, wie rostigen Freund Hook, der ihm in der High-Society der Autowelt schnell ein Klotz am Bein wird. Parallel zur Freundschaftsplot, bietet der Film eine rasante Agentengeschichte, die – natürlich – James Bond zum Vorbild hat. Der britische Spion McMissile ist auf einem Benzin-Komplott auf der Spur. Ein mafiöser Ölkonzern plant einen Anschlag auf die mit Biosprit betriebenen Rennwagen der Grand Prix Serie, um seinem Widersacher Miles Axlrod, einem ehemaligen Oligarchen der auf Biosprit umgestiegen ist und den Grand Prix als Werbeplattform für sein Produkt benutzt, den Garaus zu machen. Irrtümlich halten der elegante McMissile und seine Kollegen Lightning McQueen für einen Spion. Dieser steigt gerne in das Spiel ein und holt nebenbei seinen alten Kumpel Hook mit ins Boot. Zu dritt begeben sich die Kameraden nun auf eine atemberaubende Spritztour durch Tokio, Italien und London.
Die technische Umsetzung und die Detailverliebtheit der Pixar-Animateur ist wieder einmal brilliant. Die Story hat besonders am Schluss ihre Schwachpunkte, insgesamt ist der Film jedoch ein sehenswerter Spaß für die gesamte Familie. Und wenn die Kinder durch den Film dann den Umweltschutz nähre gebracht bekommen haben, darf ihnen der Papa auch noch etwas beibringen. Ab in den Garten Kinder, ich zeige euch jetzt einmal was: So grillt man!





